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	<title>FERNBEZIEHUNG</title>
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	<description>eine Heimatsuche</description>
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	<title>FERNBEZIEHUNG</title>
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	<item>
		<title>Tauchgang I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 16:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[suche die ruhe zwischen den wegen geborgen in der stille der stunden wo träume die worte neben den sätzen schreiben in farben die keiner bilder bedürfen und ich kann sie fühlen die nähe die neben den armen schweigt in denen ich still versinke unter den dächern unserer zeit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>suche die ruhe<br />
zwischen den wegen<br />
geborgen in der stille der stunden<br />
wo träume die worte<br />
neben den sätzen schreiben<br />
in farben<br />
die keiner bilder bedürfen<br />
und ich kann sie fühlen<br />
die nähe<br />
die neben den armen schweigt<br />
in denen ich still versinke<br />
unter den dächern unserer zeit</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zugverbindung 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 18:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230; all die vielen nächte in zügen, auf bahnhöfen. die unzähligen stummen gesichter, im vorbeigehen. all die vielen geschichten ohne erinnerung, die namenlosigkeit. das alles nur um zu erkennen, dass sie nicht übel sondern teil sind, teil meiner zeit, meines lebens. die standarten von laternen ziehen vorbei, ich lasse mich fallen. in diesen sitz, den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; all die vielen nächte in zügen, auf bahnhöfen. die unzähligen stummen gesichter, im vorbeigehen. all die vielen geschichten ohne erinnerung, die namenlosigkeit. das alles nur um zu erkennen, dass sie nicht übel sondern teil sind, teil meiner zeit, meines lebens. die standarten von laternen ziehen vorbei, ich lasse mich fallen. in diesen sitz, den wagon, den zug mit seiner geschwindigkeit, in ein leben, dass vor meinem fenster voreilt. eile, weiter und weiter, nach vorn, nicht stehen bleiben, immer neues, immer dem kommenden verpflichtet, mir selbst einen schritt voraus, nicht stolpern, schritt halten, dabei sein, nur nicht allein sein. allein. mit mir. mich umschauen, hinschauen, zurückschauen, begreifen. allein sein. der moment mit mir. es ist mir schon lange nicht mehr so aufgefallen wie bedrohlich zeit sein kann wenn man sie hat. allein. wenn man endlich die stunden bekommt, all das zu tun, wofür man sie sich gewünscht hat. und dann ist sie da. still, natürlich, mit diesem arroganten lächeln der selbstverständlichkeit. und ich habe angst, komme in panik, die ruhe schreit mir ins gesicht, wohin, wohin mit mir, mit diesem menschen der mir gegenübersitz und auf antworten wartet.<br />
sie war schon immer da. ist immer da und wird es auch noch sein, wenn ich, getrieben und atemlos, am rande dieses spielfelds zusammenbreche. im schatten unter den tribühnen der gehetzten. sie war schon immer da, warum habe ich sie nie richtig gesehen, ihre hand genommen, sie geküsst, verführt, geliebt? kein kaffeezwischenstopp, kein blick, kein halt. kein anhalten, aussteigen, stehen bleiben. ach ja, der anschlusszug. ein andermal, alles eindermal, dass leben verschoben im festen glauben morgen wird auch heute sein. als ob &#8230; ich es könnte. und sie weis es. ich weis es. und doch laufe ich fort.<br />
ach ja, der anschlusszug, ich muss umsteigen, der weg über schwerte. kein halt, kein wort, nur wieder ein anderer. bahnhof.<br />
verspätung. ich weis garnicht warum ich das immer noch erwähne. kein anschluss. stillstand. kein fortkommen mehr. alleine. endlich. leute die flüchten. ein vollkommen überforderter bahnbegleiter, der wind ist kalt. sie stehen wie ich, verunsichert am gleis, suchen nach etwas, das sie im system hält. ich bin ausgestiegen, endlich ausgestiegen, fühle meine schritte, bin frei. kein kaffee, dafür einen schienenersatzverkehr, geht doch. ich beginne zu verstehen.<br />
ich beginne mit meinem gegenüber zu sprechen. es fühlt sich gut an, fast leicht. gedanken beginnen zu fließen, ich sitze am ufer und folge mit meinen blicken dem vollbeladenen schubkahn, der gegen die strömung kämpft. möwen umtanzen den kurzen mast. doch so nah am meer. wie weit ist es noch? länger als der gang zum kühlschrank?<br />
stop. die gedanken steigen aus. der letze zug wartet. rennen, nur nicht den anschluss verpassen, rein in die wärme, den geruch der anderen. ein bekannter geruch, die frau gegenüber, ich hatte sie schon gesehen. ein gesicht, wie viele, viele gesichter in ihrem treibenden strom in schattigen bahnhofsgängen, da wo alles läuft, fährt, fließt, nur ich stehe noch am ufer &#8230;<br />
ich habe heute ein feuerzeug, 5 euro fünfzig, zwei zigaretten, eine leere bourbon dose und eine hand voll lachen verschenkt. an wen? ich weis es nicht.<br />
eine lange zeit zwischen zwei orten. der kürzeste weg zu dir. vielleicht habe ich jetzt keine angst mehr &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zugverbindung 8</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/10/20/naechste-station-ich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2018 01:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[möchte mich wieder in mein leben fallen lassen wissend von ruhe gefangen zu werden umarmd des gefühls das kindertränen in schmetterlinge wandelt fiebernächten seinen blauen kuss schenkt die tage ändern sich jetzt wieder man kann es nicht leugnen der blick in den spiegel morgens, nach verlorenen nächten das bild am geöffneten fenster die farben, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>möchte mich wieder in mein leben fallen lassen<br />
wissend<br />
von ruhe gefangen zu werden<br />
umarmd des gefühls<br />
das kindertränen in schmetterlinge wandelt<br />
fiebernächten seinen blauen kuss schenkt<br />
die tage ändern sich<br />
jetzt wieder<br />
man kann es nicht leugnen<br />
der blick in den spiegel<br />
morgens,<br />
nach verlorenen nächten<br />
das bild am geöffneten fenster<br />
die farben, die menschen,<br />
ihre art dinge zu tun<br />
fahren, weiter,<br />
weiter fahren als das mein jetzt mich greifen könnte<br />
das gesicht der schienen,<br />
die scheinbar unabdingbar richtung nacht streben,<br />
es verändert sich im lauf der jahreszeiten<br />
gerade noch greller sonnenschein<br />
jetzt schon zwielicht<br />
grün zu braun und gelb<br />
abendlachen zu melancholischem laternenschein<br />
rußgeschmack<br />
der wunsch schwillt mit jedem atemzug<br />
getragen von erinnerung<br />
dem wissen um gestern<br />
in dem sich worte über bildern türmen<br />
die fortgeschwemmt von melodien<br />
in nicht endenwollenden nächten an gedankenstränden branden<br />
jetzt ein fader lichterschein<br />
von vorbeihuschenden fenstern<br />
am abteilhorizont<br />
eingeklemmt im rettungsboot<br />
wagon 79<br />
und wenn ein bahnsteig kommt<br />
wer wird aussteigen<br />
wen werde ich finden<br />
im spiegel am morgen<br />
flüsternde stimmen streichen mir über das gesicht<br />
ein versprechen an den tag<br />
an die musik, die bilder,<br />
die worte, die wie mein spiegelbild<br />
immer da sind</p>
<p>mich aufzufangen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Stille Zukunft</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/07/18/stille-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 07:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[Du siehst die Vergangenheit im Licht der Sterne. Ihr Glanz der Deine Auge füllt. Und wärest Du ihr Leuchten würdest Du in Ewigkeit zum Anfang reisen, unendlich Dein Licht über Welten verteilen, mit dem Tod auf Augenhöhe, Kopf an Kopf, bis nichts mehr bleibt, nur die Gewissheit, dass es keine gibt. Kein Anfang, kein Ende. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du siehst die Vergangenheit<br />
im Licht der Sterne.<br />
Ihr Glanz der Deine Auge füllt.<br />
Und wärest Du ihr Leuchten<br />
würdest Du in Ewigkeit zum Anfang reisen,<br />
unendlich Dein Licht über Welten verteilen,<br />
mit dem Tod auf Augenhöhe,<br />
Kopf an Kopf, bis nichts mehr bleibt,<br />
nur die Gewissheit, dass es keine gibt.<br />
Kein Anfang, kein Ende.</p>
<p>Du hörst die Worte<br />
im Klang der Fantasie.<br />
Ihre Reigen die Deine Gedanken füllen.<br />
Und wärest Du ihr Sinn<br />
würdest Du in Wahrheit zur Seele sprechen,<br />
unendlich Deinen Atem über Köpfe breiten,<br />
mit der Stille auf Augenhöhe,<br />
Seite an Seite, bis nichts mehr klingt,<br />
nur die Gewissheit, dass es keine gibt.<br />
Kein A, kein O.</p>
<p>Und so sprichst du Deine Worte,<br />
während du das Licht der Sterne atmest.<br />
In Ewigkeit, Vergangenheit.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nacht ended</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/07/02/nacht-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 10:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist es meine Nacht? Ein Kreuzzug der Wünsche, über Okzident und Orient, ein letzter Sonnenaufgang, die Haut so frierend wie mein Leben. Ist es Deine Nacht? Eine Odyssee der Hände, über Haut und Haar, ein letzter Kuss, das Blut so fließend wie Dein Leben. Ist es unser Tag? Eine Arkatur der Erinnerung, über Tod und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es meine Nacht?<br />
Ein Kreuzzug der Wünsche,<br />
über Okzident und Orient,<br />
ein letzter Sonnenaufgang,<br />
die Haut so frierend wie mein Leben.</p>
<p>Ist es Deine Nacht?<br />
Eine Odyssee der Hände,<br />
über Haut und Haar,<br />
ein letzter Kuss,<br />
das Blut so fließend wie Dein Leben.</p>
<p>Ist es unser Tag?<br />
Eine Arkatur der Erinnerung,<br />
über Tod und Teufel,<br />
ein letzter Schritt,<br />
das Fleisch so brennend wie unser Leben.</p>
<p>Es ist mein Raum,<br />
angefüllt mit Deiner Freiheit,<br />
in unserem inneren Monolog,<br />
eine letzte Zigarette,<br />
die Asche so lang wie ein Leben.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nacht beginnt</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/07/02/temp_01/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 10:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[wo die nacht sich legt erwachen sterne kriechen schatten hervor aus tagwarmen erinnerungen augen werden müde blind unerkanntes steigt empor erregung des neuen färbt wünsche lustvoll dunkel wo die nacht sich legt suchen hände streicheln lippen lippen in freiheit einer anderen welt worten wachsen leise flügel sie brechen aus erheben sich aus mündern ihre wahrheit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>wo die nacht sich legt<br />
erwachen sterne<br />
kriechen schatten hervor<br />
aus tagwarmen erinnerungen</p>
<p>augen werden müde blind<br />
unerkanntes steigt empor<br />
erregung des neuen<br />
färbt wünsche lustvoll dunkel</p>
<p>wo die nacht sich legt<br />
suchen hände<br />
streicheln lippen lippen<br />
in freiheit einer anderen welt</p>
<p>worten wachsen leise flügel<br />
sie brechen aus<br />
erheben sich aus mündern<br />
ihre wahrheit zu finden</p>
<p>suchen, finden, küssen dich</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Healing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 12:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Studio session 2017, EARS Studio Nastasja Schaar [Vocals] Tim Frischholz [Piano]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');</script><![endif]-->
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-288-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/HEALING-Nastasja-Schaar-Piano-Edition.mp3?_=1" /><a href="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/HEALING-Nastasja-Schaar-Piano-Edition.mp3">http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/HEALING-Nastasja-Schaar-Piano-Edition.mp3</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Studio session 2017, EARS Studio</strong></p>
<p>Nastasja Schaar [Vocals]</p>
<p>Tim Frischholz [Piano]</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wortstrand</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/06/24/wortstrand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2018 16:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[flüster mir worte im schatten einer bucht erlöse meine gedanken von den wellen und dem wind nimm sie in deine arme wenn das meer allein am stein zerbricht ihre wogende gischt die mit dem ruf der möwen an steilen felsen hinaufsteigt sand und salz in unsere haare legt flüster mir worte wie eine bucht nimm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">flüster mir worte<br />
im schatten einer bucht<br />
erlöse meine gedanken<br />
von den wellen und dem wind<br />
nimm sie in deine arme<br />
wenn das meer allein am stein zerbricht<br />
ihre wogende gischt<br />
die mit dem ruf der möwen<br />
an steilen felsen hinaufsteigt<br />
sand und salz in unsere haare legt<br />
flüster mir worte<br />
wie eine bucht<br />
nimm meine träume in deine arme<br />
von den wellen und dem wind<br />
an diesem september morgen<br />
unter blauweißem himmel<br />
sand und salz auf meinem kissen<br />
flüster mir worte</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Reisebekanntschaft</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/06/14/reisebekanntschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 09:20:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[fliege mit den vögeln nach süden, zu den blühenden oleanderbüschen, wo ich mein heim suche. da, wo sich wießer sand, mit smaragtgrüner flut, wort für wort in die ruhelosigkeit der wellen ergibt, wo sich spielende gedanken, in hell getünchten haüserecken, aufgeheizt, unter bunten fensterläden ihre melodien singen. schritte zeichnen sich im sand, stimmen malen ihr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>fliege mit den vögeln nach süden,<br />
zu den blühenden oleanderbüschen,<br />
wo ich mein heim suche.<br />
da, wo sich wießer sand, mit smaragtgrüner flut, wort für wort in die ruhelosigkeit der wellen ergibt,<br />
wo sich spielende gedanken, in hell getünchten haüserecken, aufgeheizt, unter bunten fensterläden ihre melodien singen.<br />
schritte zeichnen sich im sand, stimmen malen ihr bild zu vorbeihastenden wolken auf einem brennenden blau.<br />
ein kühles rot im glas der nacht, das grün schmeckt,<br />
im bewachsenen garten der straßencafes,<br />
hier in der aufgeizten häuserecke,<br />
neben dem oleanderbusch,<br />
aus dem eine melodie erklingt<br />
worte einer reise<br />
weit, weit entfernt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Regenrote Nelken</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/05/01/roter-nelkenregen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 22:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[die nacht mit sternenaugen, rot die venus, tief im süden, der polarstern, weiß und hoch im norden, sie schaut mit sommerfarben in dunkel schattige gärten erblickt die schönheit in den schweigenden stunden der welt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">die nacht mit sternenaugen,<br />
rot die venus, tief im süden,<br />
der polarstern,<br />
weiß und hoch im norden,<br />
sie schaut mit sommerfarben<br />
in dunkel schattige gärten<br />
erblickt die schönheit<br />
in den schweigenden stunden<br />
der welt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Regen wie Bogen</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/04/25/regen-wie-bogen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 08:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[heute morgen rissen die wolken auf, blauer himmel, ein stücklang sonne. das fahrrad schiebt sich über den noch nassen asphalt. reifen die versuchen pfützen auszuweichen. ein blick über die verwaisten häuserzeilen über denen wasser und licht sich zu einem bogen finden. gedanken an ferne herbsttage fliegen im wind, kinder die spielend ihren weg zur schule [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>heute morgen rissen die wolken auf, blauer himmel, ein stücklang sonne. das fahrrad schiebt sich über den noch nassen asphalt. reifen die versuchen pfützen auszuweichen. ein blick über die verwaisten häuserzeilen über denen wasser und licht sich zu einem bogen finden. gedanken an ferne herbsttage fliegen im wind, kinder die spielend ihren weg zur schule suchen, bunte taschen die auf ihren rücken mit jedem sprung tanzen. die pedalen, rutschig vom spritzwasser der letzen pfütze denen die verzogenen reifen nicht ausweichen konnten. der geschmack von rührkuchen, ein letztes stück schnell aus der hand, die jacke gegriffen und jetzt hier, auf dem rad, zwischen abgeernteten feldern und grau nassen fassaden. als du gegangen bist hatte ich dieses gefühl von regen wie bogen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Morgennebel</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/04/05/morgennebel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 12:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[der wind wirbelt die gedanken durcheinder, bunt mischt sich im grau, welt stellt sich kopf, bodenlos gehalten im all dem, dass unsere tage umgibt gerahmt der stunden in denen wir welt verstreicheln &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>der wind wirbelt die gedanken durcheinder,<br />
bunt mischt sich im grau,<br />
welt stellt sich kopf,<br />
bodenlos gehalten im all<br />
dem, dass unsere tage umgibt<br />
gerahmt der stunden<br />
in denen wir<br />
welt verstreicheln &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Improvisation #9</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 21:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-223-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/passenger_02.mp3?_=2" /><a href="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/passenger_02.mp3">http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/passenger_02.mp3</a></audio>
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		<title>An Dich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 20:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[sitze noch für einen letzen stillen moment mit vorbei ziehenden güterwagons auf dem kleinen balkon &#8230; ob die wohl auch nach berlin oder ans meer fahren? hinter mir läuft die musik unserer letzten nacht und bringt mich zurück in die nähe deiner worte &#8230; ein tag so normal und gleich wie jeder andere ein tag [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>sitze noch für einen letzen stillen moment mit vorbei ziehenden güterwagons auf dem kleinen balkon &#8230; ob die wohl auch nach berlin oder ans meer fahren? hinter mir läuft die musik unserer letzten nacht und bringt mich zurück in die nähe deiner worte &#8230;</p>
<p>ein tag<br />
so normal und gleich<br />
wie jeder andere</p>
<p>ein tag<br />
wie jeder andere<br />
ein stück zeit verloren<br />
und sollte er nicht besonders sein<br />
eine geschenkte erinnerung</p>
<p>ein tag<br />
eine geschenkte erinnerung<br />
an dich &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 20:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[ein café, letzte woche, im park, tagungspause, die sonne, warm, mit letzer kraft, man kann es spühren, die tage, kürzer, mehr farben, im geäst, leiser wind. jetzt hier, wieder einmal, zurück, fort und da, ein raum, du, terassenstufen aus marmor, du, ein bett, aufgeschlagenes flüstern, du, etwas musik, ohne haut, so still. erinnerungen, sitzen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ein café, letzte woche, im park, tagungspause, die sonne, warm, mit letzer kraft, man kann es spühren, die tage, kürzer, mehr farben, im geäst, leiser wind. jetzt hier, wieder einmal, zurück, fort und da, ein raum, du, terassenstufen aus marmor, du, ein bett, aufgeschlagenes flüstern, du, etwas musik, ohne haut, so still. erinnerungen, sitzen in der sonne, an einem tisch, unter arkarden, kaffee schwarz, zuckerschaum, auf lippen, ohne gegenüber, warten, stunden blicken, mit brüsten, schön und fest, in händen, mit wortlust. jetzt hier, die offene terassentür, geschichten rauschen, nachtstimmen, du, schatten ohne raum, du, meine hand, du, vor leeren tassen, auf einem tisch, worte ziellos, der mund geschlossen, suche, man kann es schmecken, die gedanken, kürzer, mehr fragend, im innern, deine stimme.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Tageslicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 15:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[I. stehe am offenen fenster, die nacht, die meine gedanken, den rauch, meinen atem hinaus zieht in eine wolkenlose kälte. alles löst sich am horizont, an der grenze zur freiheit des tages, der still auf seine unabdingbarkeit wartet. wartet auf meinen nächsten atemzug. der meine spur in sich aufsaugt, um sie mit seinem ersten licht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>I.</p>
<p>stehe am offenen fenster, die nacht, die meine gedanken, den rauch, meinen atem hinaus zieht in eine wolkenlose kälte. alles löst sich am horizont, an der grenze zur freiheit des tages, der still auf seine unabdingbarkeit wartet. wartet auf meinen nächsten atemzug. der meine spur in sich aufsaugt, um sie mit seinem ersten licht zurück in die trügerische freiheit unserer augen zu streuen. milch im kaffee. wo werde ich erwachen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>II.</p>
<p>der wind treibt die wolken aus südost, deckt den himmel zu, legt die sterne schlafen. tritt ein durch das fenster meiner stille, in den hof letzer gedanken, brennt in den augen, die farben letzter bilder. und da sind nur noch diese worte, die töne, der eigenen inneren melodie. sie klingt leise, stetig, taktgeber eines unaufhörlichem pulsierens. es rauscht in meinen ohren. das tote meer aus südost. salziger geschmackt beißt auf der zunge. töne die sich finden, worte die sich fügen, zu wahrheiten, zu geschichten, die ich fand, sie zu meinen eigenen machte, in diesem geschmack der worte. der kaffee steht wie gewohnt an seinem platz, hier neben mir am fenster, während mein atem, der rauch, hinauszieht in eine sternenlose nacht. wieß in schwarz. wo bin ich erwacht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>III.</p>
<p>ich erwache. der himmel ist noch bedeckt, sein blick hinter kalt grauem nebel. allein. der traum geht, die tür fällt hinter ihm in ins schloß. das leise knarren der treppedielen. er ist gegangen, wird sich lösen, auflösen zwischen den menschen die mit ihm auf den zug warten, erlösen, in der schweigenden unerkanntheit eines neuen tages. hier, zwischen all diesen zweifelnden blicken. ich stelle keine fragen, suche keine antworten. eine tasse kaffee neben meinem bett. jemand hat sie dort vergessen. farben mischen sich, dampf schwabt über den tassenrand. wie schmeckte noch der aller erste schluck &#8230; warum bin ich erwacht?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Improvisation #4</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/02/12/improvisation-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 20:45:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-217-3" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/inspiration_02.mp3?_=3" /><a href="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/inspiration_02.mp3">http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/03/inspiration_02.mp3</a></audio>
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		<title>Inseltiede</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/02/02/imseltiede/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 17:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[du, blaumond, du blutmond, spühre dein lachen, sehe dein licht dort am anderen ende meiner blicke und auch wenn ich weiß dass du für immer für mich unerreichbar bleiben wirst bade ich mit wahrer lust im leuchten deiner schönheit lege mich in den atem deiner silbernblau strahlenden begierde in das gefühl ewiger gezeiten rastlos scheinendem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>du, blaumond,<br />
du blutmond, spühre dein lachen,<br />
sehe dein licht<br />
dort am anderen ende meiner blicke<br />
und auch wenn ich weiß<br />
dass du für immer für mich<br />
unerreichbar bleiben wirst<br />
bade ich mit wahrer lust<br />
im leuchten deiner schönheit<br />
lege mich in den atem<br />
deiner silbernblau strahlenden begierde<br />
in das gefühl ewiger gezeiten<br />
rastlos scheinendem treibguts<br />
angespült, an die strände deiner nacht<br />
deiner worte,<br />
einem sein.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zugverbindung 4</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/02/02/zugberbindung-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 16:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[hätte ich doch noch vor ein paar winterwochen nicht gedacht, daß die nacht, die dunkelheit so gnädig ist. sie verbiergt, übermalt, schützt, täuscht, blendet mit ihrer trügerischen stille alle die, die sich in ihren bann begeben. uneigennützig, selbstlos, fast aufopferungsvoll nimmt sie mir meine augen, bezierzt meine nase mit unbekannten düften, läßt die haut frösteln, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>hätte ich doch noch vor ein paar winterwochen nicht gedacht, daß die nacht, die dunkelheit so gnädig ist. sie verbiergt, übermalt, schützt, täuscht, blendet mit ihrer trügerischen stille alle die, die sich in ihren bann begeben. uneigennützig, selbstlos, fast aufopferungsvoll nimmt sie mir meine augen, bezierzt meine nase mit unbekannten düften, läßt die haut frösteln, schenkt dem laut ein leise, gibt den gedanken ihre dunkle schwere, die warm und unbekannt wie junger rotwein in das glas des lebens fließt.<br />
hätte sie jetzt gerne neben mir, hier in diesem zug, an diesem sonnig heißen nachmittag, an dem alle konturen, alle bilder, alle worte so scharf sind, als wären sie mit dem skalpell geschnitten. ich will sie nicht sehen, die schönen und an wahrheit armen, will sie nicht hören die, die ihr leben mit floskeln beschwichtigen, will sie nicht riechen die, die meinen atem mit ihrem überteuerten parfüm ersticken. um mich herum unsicherheit, die von aberwitziger gelassenheit überspielt wird, erschöpfung, die bis zum ersten satz noch hätte geadelt werden können, resignation, konstaniertheit in einem leben, das mit den letzten sonnenstrahlen verlischt. und dann? was dann, was wenn das scharf geschnittene spiegelbild in den blicken einer sich zum abendlichen fernsehprogramm begebenden gesellschaft erlischt, wenn nur noch schatten bleiben, stille, der eigene atem, sonst nichts. was dann? was dann mein herz? willst du dich verstecken, aufhören zu schlagen, in einem letzten krampf untergehen, so wie dein spiegelbild an den scheiben dieses abteils verblasst, wenn das licht gelöscht wird und der letze zug in sein depot rollt.<br />
ein lachen drängt in meine ohren, schrill und lauter als meine kopfhörer es überdecken könnten. mein blick fällt in das runde lachen der augen dieses kleinen dunklen mädchens, dass in seinem kinderwagen die sitzreihen wie bei einer großen parade nimmt. ich sehe das fallende lametta in ihren augen fliegen, die jubelnden menschen am rand. jede stumpfheit verblasst, jedes feindliche wort wird mit einem lachen ausradiert. john-f. kennedy in seinem 64er cadillac.<br />
blaues licht kostet weniger als grünes, erdogan ist der halbeuropäische dschingiskahn und wofür die welt retten, wenn wir morgen keine arbeit mehr haben. worte, bloß worte? und dann sehe ich diese augen, es wird wieder tag. ich sehe das küssende paar neben mir, die alte frau, die mit ihren freudentränen ob deines lachens zu kämpfen hat, den glatzköpfigen freak hinten rechts, der mit seinem ehering zu spielen beginnt, den vermeindlichen taliban, der die finger auf seine lippen legt und kindliche töne ausstößt. du hast sie in der hand. und das leben dich. und ich weiß wieder, warum ich freitags zug fahre &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wesermorgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 11:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.freshwood.de/img_1166/'><img width="150" height="150" src="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-150x150.jpg 150w, http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-300x300.jpg 300w, http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-768x768.jpg 768w, http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-1024x1024.jpg 1024w, http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166-1280x1280.jpg 1280w, http://www.freshwood.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_1166.jpg 1600w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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		<title>Fünfuhrzug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 22:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[seiten, gesponnen aus einem faden im ersten licht, die mich aus der stille meiner inneren gefangenheit in die freiheit deiner nähe entlassen. jetzt, worte als kuss, entfernung als nähe, ungesagtes als offenbarung, kommen um zu gehen in dieser freiheit aus uns selbst. es sind die blicke im letzen blau, die verschwindenden stimmen in sternenkissen eines [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>seiten, gesponnen aus einem faden im ersten licht, die mich aus der stille meiner inneren gefangenheit in die freiheit deiner nähe entlassen. jetzt, worte als kuss, entfernung als nähe, ungesagtes als offenbarung, kommen um zu gehen in dieser freiheit aus uns selbst. es sind die blicke im letzen blau, die verschwindenden stimmen in sternenkissen eines eigenen firmamentes. verborgen vor den augen einer welt die uns zu suchenden gemacht hat. zu ewig reisenden, zwischen tag und nacht, ankunft und abreise, den geschichten des gestern und ihrem finden im morgen, zwischem dir und mir.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Regenstille</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/01/25/regenstille/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 22:08:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[die musik ist leise, so leise als hätte der einfallende wind sie selbst geschrieben nach warmen tagen, jetzt der regen der wind zieht durch die geöffneten fenster vertreibt die hitze des tages mit anschwellender kraft dann die ruhe in schwarz gehüllt das geräusch erster tropfen auf fensterbänken die dunkelheit bricht ihr schweigen ihre tränen für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>die musik ist leise, so leise<br />
als hätte der einfallende wind sie selbst geschrieben<br />
nach warmen tagen, jetzt der regen<br />
der wind zieht durch die geöffneten fenster<br />
vertreibt die hitze des tages mit anschwellender kraft<br />
dann die ruhe in schwarz gehüllt<br />
das geräusch erster tropfen auf fensterbänken<br />
die dunkelheit bricht ihr schweigen<br />
ihre tränen für die schönheit dieser welt<br />
wasserfontänen schießen aus dachrohren<br />
stürzen sich in die tiefen der erde<br />
verschwinden und der geruch des sommers kehrt zurück<br />
ihr süßer schmerz ist leise, so leise<br />
graublau spiegelt sich in großen pfützen<br />
verlorenes öl legt seinen regenbogen auf kleine wellen<br />
bevor meine füße unbedacht hineinfallen<br />
ein kalter schauer unter dem nassen hemd<br />
ein unbestimmtes gefühl wie eine lange suche<br />
der tag streift seine feuchten kleider ab<br />
bettet sich zum morgenstern<br />
&#8222;willst du die nacht um mich legen?&#8220;<br />
die wege und straßen sind leer<br />
nur der sanfte wind schlendert durch sie hindurch<br />
die musik ist leise, so leise &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Blickrichtung</title>
		<link>http://www.freshwood.de/2018/01/24/wenn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 13:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[baum, straßenlaterne, baum, straßenlaterne, baum und straßenlatene im wechsel. eine seitenstrasse, ein baum, eine seitenstrasse links, eine strassenlaterne, eine seitenstrasse rechts und die frage: &#8222;bin ich schon zu weit gefahren?&#8220; diese trügerischen seitenstrassen, erst locken sie einen mit ihrem einblick, der reiz des unbekannten, der hoffnung auf finden und enden an einem leeren haus, am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>baum, straßenlaterne, baum, straßenlaterne, baum und straßenlatene im wechsel. eine seitenstrasse, ein baum, eine seitenstrasse links, eine strassenlaterne, eine seitenstrasse rechts und die frage: &#8222;bin ich schon zu weit gefahren?&#8220; diese trügerischen seitenstrassen, erst locken sie einen mit ihrem einblick, der reiz des unbekannten, der hoffnung auf finden und enden an einem leeren haus, am friedhof, an einem überfüllten parkplatz. wo ist der weg zum meer? zum strand, wo ich meine schuhe ausziehe, die zehen sich in die feuchte masse bohren. wellen machen hosenbeine nass, salz gibt dem blick einen geschmack. strassen enden, wege verschwinden, gedanken lernen fliegen. wind berührt gesicht. sand wird zu fels, wellenrauschen zu gebiergsbächen, die sich sehnend und begierig zugleich in nachttrunkene schluchten stürzen. endlosigkeit wird zu einer bergkette, der blick über ein wolkenmeer am erwachenden punkt der sonne. stille wird zu sturm, schritte lenken ihren weg gen himmel, weiter in das noch fade blau am horizont, das zu brennen beginnt. der tag brennt die nacht, der sturm die unerträgliche stille im innern. schritt für schritt, ein baum, eine strassenlaterne, ein baum, eine laterne, dann eine seitenstrasse. ich möchte anbiegen.</p>
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		<title>Run</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Frischholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 04:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kategorie 01]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Studio session 2017, EARS Studio Nastasja Schaar [Vocals] Tim Frischholz [Piano]]]></description>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Studio session 2017, EARS Studio</strong></p>
<p style="text-align: left;">Nastasja Schaar [Vocals]</p>
<p style="text-align: left;">Tim Frischholz [Piano]</p>
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