möchte mich wieder in mein leben fallen lassen
wissend
von ruhe gefangen zu werden
umarmd des gefühls
das kindertränen in schmetterlinge wandelt
fiebernächten seinen blauen kuss schenkt
die tage ändern sich
jetzt wieder
man kann es nicht leugnen
der blick in den spiegel
morgens,
nach verlorenen nächten
das bild am geöffneten fenster
die farben, die menschen,
ihre art dinge zu tun
fahren, weiter,
weiter fahren als das mein jetzt mich greifen könnte
das gesicht der schienen,
die scheinbar unabdingbar richtung nacht streben,
es verändert sich im lauf der jahreszeiten
gerade noch greller sonnenschein
jetzt schon zwielicht
grün zu braun und gelb
abendlachen zu melancholischem laternenschein
rußgeschmack
der wunsch schwillt mit jedem atemzug
getragen von erinnerung
dem wissen um gestern
in dem sich worte über bildern türmen
die fortgeschwemmt von melodien
in nicht endenwollenden nächten an gedankenstränden branden
jetzt ein fader lichterschein
von vorbeihuschenden fenstern
am abteilhorizont
eingeklemmt im rettungsboot
wagon 79
und wenn ein bahnsteig kommt
wer wird aussteigen
wen werde ich finden
im spiegel am morgen
flüsternde stimmen streichen mir über das gesicht
ein versprechen an den tag
an die musik, die bilder,
die worte, die wie mein spiegelbild
immer da sind
mich aufzufangen.